PSV Corona-Kirchweihwanderung

am 18. Okt. 2020 zur „Schönen Aussicht“ in Kleinhöhenrain

Trotz Corona wollen wir auch in diesem Jahr unbedingt unsere jährliche Kirchweihwanderung machen. Verschiedene Anfragen bei in Frage kommenden Gasthäusern werden abschlägig beschieden. Aber es soll schon eine neue Enten- und Gansoase sein. GS schlägt die „Schöne Aussicht“ vor und der Berichterstatter schwingt sich bei traumhaftem Wetter auf sein RR, um die Location zu begutachten. Der Inhaber, Herr Kaltner, schlägt das sehr schöne „Eichenstüberl“ mit wunderbarer Aussicht auf die Schlierseeer Berge als passende Räumlichkeit für 25 bis 30 Personen vor. Die coronamäßig geforderte Sitzordnung verspricht er, hundertprozentig einzuhalten. Spätestens 14 Tage vor Kirchweih verspreche ich ihm, die Teilnehmerliste mit Namen, Adressen, Telefonnummern und Speisewünsche (Ente oder Gans) zuzusenden. 25 Teilnehmer melden sich an. Am 16. Oktober 2020 ist die Veranstaltung wegen Corona plötzlich sehr stark gefährdet. Herr Kaltner kämpft und erhält am 17. Oktober 2020 vom Gesundheitsamt, Landratsamt und vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA BAYERN) in Rosenheim die Bestätigung für die Durchführung der Veranstaltung.



Bei bestem Wetter erscheinen am Kirchweihtag 23 Teilnehmer um 10.30 Uhr am Parkplatz gegenüber dem Bürgerhaus in Putzbrunn. Wir fahren mit den eigenen Autos zum Gasthof und Hotel „Zur Schönen Aussicht“. Im Restaurant bestätige ich die Ankunft der Teilnehmer. Dann starten wir unsere vorgesehene Wanderung auf dem 2,3 km langen Bienenlehrpfad. 
„Die Biene ist der Haupt-Bestäuber unserer blühenden, bayerischen Landschaft. Das besondere an dem Bienenlehrpfad ist, dass wir von der Natur kostbare Lernimpulse erhalten. Die Tiere demonstrieren komplette und perfekte Nahrungs- und Produktionsketten, die unsere bisherigen menschlichen und technischen Errungenschaften weit übersteigen. Am Wegesrand sind 50 Stationen mit Tafeln und Schaukästen aufgestellt, die Interessantes und Wissenswertes über Bienen, Wildbienen, Streuobstwiesen, Nisthilfen, Vögel, Kleinsäuger, Enten, Schafe und Alpakas erklären.
Die Biene ist der Haupt-Bestäuber unserer blühenden bayerischen Landschaft.“


Am Ende des Bienenlehrpfades wandern einige direkt zur Gaststätte zurück.
Die anderen Teilnehmer laufen den Umweg über den kleinen Ort Hub und dann zum Gasthof. Wie vereinbart sind alle Teilnehmer um 13 Uhr im Eichenstüberl 
eingetroffen. Der Service im Gasthof funktioniert so perfekt, dass alle um 13.30 Uhr ihre Gans bzw. Ente genießen dürfen. Lediglich Fritz M. will aus Coronagründen seine Gans zu Hause verspeisen. Aber bevor er sich von uns mit einer Gans in einer Tagetasche verabschiedet, lässt er sich noch ein Weißbier schmecken.


Die Enten und Gänse schmecken uns wesentlich besser als ein „Hangtown Fry“, ein Omelett, in dem Schinken und Austern sind. Traditionell wurde das Omelett in den USA an Tagen auf der Speisekarte angeboten, an denen der Sheriff Pferdediebe und Postkutschenräuber aufhängte. Schaun mer mal, wer demnächst drüben aufgehängt wird! (Scherz!)


Um 15 Uhr verlassen alle höchstzufrieden mit der Corona-Veranstaltung den Gourmettempel. Wir sind der Meinung, den Gasthof „Zur Schönen Aussicht“ kann man mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ weiterempfehlen.


Günter A.

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