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Putzbrunner Sportverein

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Feuertaufe für die U15

Was macht man normalerweise am Sonntag um 08:00 Uhr? Eigentlich sind nur zwei Möglichkeiten denkbar: lange ausschlafen oder in der Früh in die Berge (wandern oder Ski fahren). Weit gefehlt. Für die U15-Mädels gibt es nur eine Option: Ausflug nach Haching. So geschah es am 07.11, zu zehnt begaben sie sich zur dortigen Sportarena. Nach einer Kabinensuche ging es zum Aufwärmen. Das ganze lief schon ziemlich professionell  ab; die Mädels kennen ja bereits die Mobilisationsroutine. Pritschen, Baggern, Angreifen, Aufschlagen – und schnell ging’s dann um 09:00 los. Vier Spiele in Folge mit kurzen Pausen sind kein Problem für uns, denn wir sind 2,5-fach besetzt (Mathematiker wissen, was hiermit gemeint ist; Auflösung weiter unten) und hoch motiviert.

Erstes Spiel gegen VSG Isar-Loisach beginnt gut. Man sieht viele schöne Ballwechsel; alles wird mit drei Ballkontakten ausgespielt. Aufschläge sind in Ordnung und der erste Satz ist klar in unserer Hand. Isar-Loisacherinnen wehren sich aber im 2. Durchgang und gleichen vor allem dank der Einzelleistung aus (1:1). Wir wechseln nach jedem Satz durch, damit jede von uns Spielerfahrung sammelt. Den 3. Satz gewinnt leider die VSG, aber wir sind nicht ganz so enttäuscht, denn das Spiel war knapper als es die Zahlen vermuten lassen (25:19, 18:25, 10:15). In der Pause, stärkt sich der eine Teil der Mannschaft, während sich die Bank für das nächste Spiel bereit macht.

Die Begegnung geg. DJK Darching meistern die PSV-Mädels souverän und das Ergebnis ist beruhigend deutlich: 25:15, 25:14. Trotz der etwas unerfahrenen Gegnerinnen kann auch der strenge Trainer mit dem Spielaufbau sehr zufrieden sein. Die Aufschläge werden immer besser und die Stimmung ist gut.

Die echte Feuertaufe folgt im 3. Spiel gegen den TB München II. Hier gibt es tolle Ballwechsel und klasse Aktionen auf beiden Seiten. Es ist zwar immerhin TB München, aber die Mädels halten sehr gut dagegen. Ganz klar kommt hier das seltsame Gesetz des Sports zum Tragen: je stärker der Gegner, desto besser spielen wir selbst. Nach knappem 1. Durchgang zugunsten von TBM, starten wir sehr gut in den zweiten. Unglücklicherweise verletzt sich eine Gegenspielerin und TBM bricht das Spiel ab. Unsere Mädels sind etwas mitgenommen, aber fair und wünschen alles Gute. Schade, denn wir waren gerade im Aufwind und niemand wünscht sich einen geschenkten Sieg.

Zum Schluß dann die Top-Begegnung gegen die Gastgeberinnen. Die Aufschläge segelten durch die Halle oder schafften es nicht über das Netz (Danke an Günter Netzer). Vielleicht steckte noch die Verletzung im 3. Spiel in den Köpfen. Der erste Satz ging klar an Haching II. Den 2. Satz hatten wir etwas besser im Griff, konnten aber den Punkteabstand nicht schließen. Am Ende stand es 25:5 und 25:15. Hachinger Spielerinnen, man sieht das, sind schon länger im Volleyball unterwegs. Aber wir wollen den Abstand gering halten und nach und nach schließen.

Danke an den mitgereisten und gut gelaunten Fanclub (Eltern und Geschwister) für die Unterstützung auf den Rängen. Es war ein sehr guter Einstieg in den echten Ligaspielbetrieb. Die Redaktion hat vernommen, daß der Trainer sehr zufrieden ist und daß der PSV weiterhin an der Technik und Schlagkraft feilen wird. Spaß hat’s gemacht!

Zum Dank für die Vorverlegung der Spielzeit haben uns die Gastgeber zum 1/8-Finale des Deutschen Pokals der Damen zwischen Haching (3. Liga) und Münster (1. Liga) samt Eltern eingeladen (kostenfrei). Eine gelungene Kombination aus selbst spielen und von den Profis lernen.

Hiep Hoi!!!

 

(Die Auflösung: 4 spielen, 4 sind Ersatz, 2 dürfen anfeuern => 10/4 = 2,5)