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Putzbrunner Sportverein

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Mit neuem Schwung in den Frühling

Schmetterlinge im Volleyfieber

Wir ihr mitbekommen habt, gab es nicht so viel Gelegenheit, Snow Volleyball zu spielen, zumindest nicht hier in Putzbrunn. Macht aber gar Nichts, denn unsere Kalender reichen nicht nicht aus, um den vollen Energiespeichern gerecht zu werden. Was haben wir inzwischen gemacht?
Da wäre einmal der Kontaktaufbau mit den Schulen und ein weiterer Schnuppertag, diesmal am Ottobrunner Gymnasium am 9. Februar.
Rund 25 Schülerinnen aus zwei 5. Klassen stiegen spielerisch mit versch. Fang-, Wurf- und Jonglierübungen ein und lieferten sich eine intensive „Ballschlacht“. Besten gelaunt und ehrgeizig haben viele von ihnen gleich die Tricks in der Ballbehandlung gecheckt und bei Partnerübungen gut umgesetzt. Etwas mehr Präzision konnten sie beim sog. „Mattenralley“ als 4er Teams üben. Hier ist das Ziel, den Ball möglichst präzise über das Netz zu einer Mitspielerin zu spielen, damit diese den Ball fangen kann, ohne sich bewegen zu müssen. Die Mitspielerin steht dabei im Abstand von 4-5 Metern auf einer Matte oder (bei Fortschreiten der Übungsschwierigkeit) in einem Reifen, was eine höhere Präzision erfordert. Wird der Ball gefangen, wird die Mitspielerin ausgetauscht. Nach fünf erfolgreichen Versuchen wird die Matte weiter weg geschoben, das Treffen wird dadurch schwieriger. Unsere Mädels sind da inzwischen Meisterinnen und brauchen allmählich neue Challenges, z.B. 9-10 Meter. Zum Abschluß der Schnupperstunde wurde in 2er Teams gegeneinander gespielt. Der Besuch hatte sich bereits gelohnt, denn mehrere Mädchen waren bereits bei uns im Training.
Im Januar wurde eine Schnupperstunde am Neubiberger Gymnasium in der 8. Klasse durchgeführt. Die Schulen haben Interesse an weiteren Aktionen geäußert. Wir bleiben dran, um neuen Nachwuchs zu gewinnen.

Um die unsichere COVID-Phase zu überbrücken (es war nicht absehbar, ob die Spieltage zu Ende gespielt würden), haben wir unsere Freunde aus Haching zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Am 12. Februar war unsere U15 zwar unvollständig, wurde aber spontan durch drei U12-Mädels aufgefüllt. Das Team hat sich wacker geschlagen. Die Novizinnen der U12 konnten sich gut integrieren und haben auf dem für sie ungewohnten größeren 7×7 Meter Feld ordentlich agiert. Wir konnten zwar keinen der fünf Sätze gewinnen, aber waren mehrmals sehr nah am Satzgewinn dran. Das war eine gute Vorbereitung für den letzten Spieltag am 27. März – diesmal daheim.

Unsere Volleympiade wurde fortgesetzt. Inzwischen sieht man tolle Fortschritte. Die U11-Schmetterlinge schaffen inzwischen locker 4 Meter und machen sich daran, 5 Meter und mehr mit Pritschen zu überwinden. Bei der U12 werden die Aufschläge zunehmend stabiler und fliegen weit genug für das nächstgrößere Feld. Die „alten“ Hasen der U15 können inzwischen so kraftvoll aufschlagen, daß die Bälle locker die geforderte Mindestentfernung überfliegen. Dafür müssen wir ein wenig an der Präzision feilen. Auch beim oberen Zuspiel ist etwas Feinschliff nötig. Aber die Mädels können demnächst die Medaillenränge angreifen. Denn wir wollen den nächsten Schritt machen: höher und weiter passen, genauer spielen und den Ball aus jeder Position ans Netz bringen, um einen Angriff gut vorzubereiten. Es hat sich herumgesprochen, daß hier ein ausgeklügeltes Sponsoring-System zum Einsatz kommen soll. Wir sind mal gespannt, was sich die Sponsoren so ausgedacht haben.

Möglich, daß die Damen 2 als Sponsor einspringen wird. Denn unsere U11 hat sie beim Heimspieltag lautstark angefeuert. Und das ohne gezielte Vorbereitung. Die Mädels haben sogar den nachmittäglichen Kuchen zu Hause ausfallen lassen. Mag natürlich sein, daß es an den Gummibärchen lag. Aber das kann sich keiner vorstellen.

Also, bleibt xund und fleißig wie einst Masae Kasai. Denn:
„It is not not how good you are, is it how good you want to be.“