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Putzbrunner Sportverein

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MTB Tour rund um den Hochunnütz am 01.10.2019

Unser MTB Spezialist Günter S. hat diese mässig bis mittelschwere „Moser-Tour“ erneut ins Auge gefasst. Die Wettervorhersage lautet dieses Mal: 10-23 Grad, Sonnenschein. So sind auch Willi A. und der Berichterstatter Günter A. entschlossen, diese Tour mitzufahren. Zu uns gesellt sich noch E-Bike-Lilo H. aus der Oberpfalz. Zu unserem Vergnügen hat Willi den entsprechenden „Moser-Bericht“ von 2001 kopiert und dort steht geschrieben:

„Diese Rundtour ist für den Einsteiger genau die richtige Schnuppertour ins leicht extreme Bike-Metier. Die Passage über das Kögljoch stellt schon einige Anforderungen und dient ersten Härtetests von Mensch und Material, vor dem Angehen der richtigen MTB-Tourenabenteuer. Von Achenkirch (940m) leitet eine offizielle Radl-Forststrasse in weiten Serpentinen und relativ bequemer Steigung hoch über die Ufer des fjordähnlich zwischen mächtigen Bergen dümpelnden Achensees. Nach der Köglalm (1.417m) folgt der erste Test-Parcour. Ein bockiger Karrenweg, steil und extrem steinig wird so manchen Anfänger von seinem „aluleichten“ gleichwohl 18,5 kg schweren und zu allem Übel selbst bei Zwergen auch noch 58 cm hohen Ackergaul mit Mittelsteg-Pneus werfen. Da helfen auch die vom Hersteller großzügig spendierten 28 Zähne vorne und 32 Zähne hinten nicht weiter und es bleibt nur, über den Begriff „Mountainbike“ samt erforderlicher Investition neu nachzusinnen.“

Günter S. und Willi haben intensivst nachgesonnen. Günter fliegt schon des längeren auf handgeschnitzten 7 kg Carbon mit 50 Zähnen hinten, Willi strampelt mit 10 kg Alu geschmeidig und mit elastischen Beinen durch die Alpen! Unsere Lilo segelt e-unterstützt mega-easy überall rauf und runter, kaum dass sie den Alpensegler mäßigen kann. Der Verfasser müht sich dagegen wie immer mit seinem Bardigiano.

Am Ende des Karrenweges erreichen wir das Kögljoch (1485m). Danach behindert ein garstiger, abschüssiger Pfad wegen Felsen und Steinen das geregelte Fortkommen. Während unser MTB Rastelli hier locker ohne abzusteigen hinunterschaukelt, schiebt der Verfasser sein italienisches Gebirgspferd die ca. hundert Höhenmeter hinab zum Hangfuß. Auf besten Forstwegen folgt nun der Genußteil der Tour. Wir rollen bergab vorbei an den Schönjochalmen ins Schönjochtal und überqueren die Gaismoosbachbrücke vorbei an der Schmalzklausenalm ins wunderschöne Tal der Grundache. Dann fahren wir durch einen dunklen, kühlen Felsentunnel. Am Ende geht es aus tiefem Tal steil hinauf zur Ortschaft Steinberg, wo man der Fahrstrasse über die Wasserscheide zwischen Isar und Inn folgt.
Wie immer hat das Gasthaus, von wo aus man auf den Guffert steigt, geschlossen und so jausen wir nahe der Kirche im „Dorfhaus von Steinberg“, das Cafe, und Gasthaus mit Saal darstellt. Das Dorfhaus ist längst in der ganzen Region für ihre vielfältigen und hervorragenden Kuchen und Torte bekannt. Nach längerer Pause biegen wir beim Gasthaus Berglalm links ab auf den alten Steinbergweg. Dieser führt durch Wiesen und Wälder immer bergauf und bergab Richtung Achenkirch. Über den Abzweig gelangen wir zum Sonnberg-Panoramaweg, der erhöht über dem Tal verläuft. Die gemeine, sehr steile Passage sparen wir uns und fahren ca. 2 km auf der Hauptstrasse zu unserem Parkplatz. Die Ausbeute sind etwas über 1.000Hm und ca. 36 km.

Wieder eine gelungene, abwechslungsreiche und schöne MTB Herbsttour.
Gut gemacht Günter S.!!!

Günter A.