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Putzbrunner Sportverein

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Neuer Biersponsor für 2 Spieltage: Tölzer Mühlfeldbräu

Freunde des PSV Volleyball kennen natürlich alle das Isar-Loisach Lied.
Für alle anderen eine kleinere Erinnerung an die Zeit, in der die Herren 1 noch in der Bezirksklasse gegen VSG Isar Loisach II gespielt haben: die Gegner-Mannschaft war (oder vielleicht noch immer ist, keine Ahnung) eine eher nicht so sympathische Mannschaft.
Vermutlich denkt die VSG II auch so über Putzbrunn, aber das ich natürlich nicht so wichtig. Putzbrunn war nach einem spannenden 3:2 Sieg im letzten Spieltag (1. Gegen 2., Punktgleich) gegen die Freunde von VSG II Meister geworden und aufgestiegen in Liga 9, die Gegner konnten weinen und blieben in Liga 10.

Das VSG Lied geht wie folgt, (Melodie von Oh my Darling Clementine):

Isar – Loisach, 10. Liga,
10. Ligaaa – VSG
Von der Elbe, bis zur Isar
10. Ligaa VSG

Sie sehen es, man hätte dabei sein müssen um den Spaß daran zu verstehen.

Seit mehreren Jahren spielen wir also in der Bezirksliga, und seit auch mehreren Jahren spielt die VSG Herren 1 da auch. Die einen sind darüber froh, die anderen eher weniger. Die VSG versucht bereits seit gefühlten 7 Jahren aus der Bezirksliga aufzusteigen. Nach vielen Jahren immer wieder 2., und Dramaturgie in der Relegation, wurden die Aufstiegsmöglichkeiten im letzten Jahr dank Corona und Saisonabbruch versaut. Bespiele der Relegation:

2016/2017

01.04.17 14:00 1 SG Saldenburg(H) VSG Isar-Loisach 2:3 (25:22,25:22,20:25,13:25,6:15)
01.04.17 14:00 2 SC Freising II SG Saldenburg(H) 0:3 (15:25,22:25,19:25)
01.04.17 14:00 3 SC Freising II VSG Isar-Loisach 3:1 (25:23,24:26,25:20,25:11)

2018/2019

06.04.19 14:00 1 VC Eitting 09 e.V.(H) VSG Isar-Loisach 0:3 (22:25,16:25,21:25)
06.04.19 2 TSV Niederviehbach II VC Eitting 09 e.V.(H) 3:2 (25:15,23:25,19:25,25:16,18:16)
06.04.19 3 TSV Niederviehbach II VSG Isar-Loisach 3:2 (25:22,26:28,21:25,25:22,15:10)

Wichtiges Detail in der „die VSG wird immer 2. In der Liga“ ist dabei, dass die PSV Herren 1 bisher jede Saison eines der beiden Spiele gegen die VSG gewonnen hat. Bei gerade mal einen oder zwei Punkten Differenz zu Platz 1 (und direkten Aufstieg ohne Relegation), sind die verlorenen 3 Punkte je Saison gegen Putzbrunn sehr viel.
Wie bereits öfters berichtet spielt der PSV gegen Absteiger wie um den Abstieg und gegen (vermeintliche) Aufsteiger wie um den Aufstieg und am Ende der Saison dümpeln wir dann zwischen Platz 5 und 7. So nicht die VSG. Lediglich einen Sieg fehlte in der vor-Corona Saison für Platz 1. Nur ein Sieg fehlte in der Saison davor. Nur ein Sieg fehlte in der Saison davor. Bilanz PSV-VSG in den letzten 3 Jahren: 3 Siege – 3 Niederlagen (you get the point?)

Wir wissen natürlich nicht ob es in unserer 9. (oder 8.?) Liga Angstgegner gäbe, aber VSG hätte da vermutlich einen.
Und so spielten wir, 3 Tage vor Saison-Teil-abbruch (= noch ein weiteres Jahr VSG in der Bezirksliga??) gegen die VSG in Freising. Beide Mannschaften hatten in den Spielen davor gegen Freising ihre eigene Klasse gezeigt: die VSG ist eindeutig viel zu gut für diese Liga und der PSV wollte gegen Freising wieder mal zeigen, dass uns der 7. Platz auch reicht. So gewannen die einen und verloren die anderen jeweils 3-1.

Der PSV, Ersatzgeschwächt wegen Krankheit und unsere Dauerverletzten, mit 6 Plus Libero wusste es genau. Gegen die VSG holen wir unsere Punkte. Da die Darwinnische Gesetze auch im Volleyball gelten:  wir brauchen als Angstgegner nicht gut zu spielen, die VSG kann auch von sich selbst verlieren.

So verloren wir den 1. Satz eigentlich ziemlich deutlich. Für einen vermeintlichen Landesliga (und danach Bayernliga?) Aufsteiger, hatte es  die VSG auch gegen den PSV ziemlich leicht, nach nur wenigen Minuten stand es bereist 12:8. Meistens es Spielstand, bei den der PSV bereits an den nächsten Satz denken kann. Die Meinung teilte die VSG allerdings nicht.

Arie Selinger hätte vermutlich gesagt: „If you don‘t want to win, you probably will loose“

Und so wurde das Spiel noch spannend. Einen verschlagen Satzball – und damit Kasten- ist der PSV reicher, aber so stand es nach nur 36 Minuten dennoch 27:25 für den PSV.

Und wie haben wir soeben geschrieben: verlieren kann man auch selber. Wir hatten beim Spielstand 23:20 im 2. Satz nur einer der vielen Möglichkeiten machen müssen. Oder vielleichter einer der Möglichkeiten, die danach noch kamen. Dennoch: 28-30 und 1:1.

Geschlagen war der PSV dennoch nicht. Und von sich selbst gewonnen hatte die VSG auch nicht. Viele tolle Kombinationen (Huh? Kombinationen beim PSV? ) führten zum 25-21 und damit den ersten von wohlmöglichen drei Punktverlusten in dieser Saison bei der VSG. Leider erfolgten die zwei weiteren Punktverluste nicht in den Sätzen 4 und 5.
Vor allem im 5. Satz wären wir doch ziemlich froh gewesen über die eine oder andere extra Ruhepause mit einem Spielerwechsel. Da wir, wie bereits am Anfang des 1, Satzes,  auch im 5. Satz nur sechs Feldspieler hatten, fehlte uns ein wenig Glück zum Sieg. 13-15 und damit leider nur 2-3.

Trotzdem wäre der erste Punktverlust der VSG eine gute Motivation zum Singen des Liedes. Aber da kam auf einmal der Gegner auf uns zu. Sie hatten einen Biersponsor (wollen wir auch!). Der Biersponsor hatte Bier (wollen wir auch!). Bier für die Mannschaft – aber auch für den Gegner (wollten wir auch!).

Und so liebe

Tölzer Mühlfeldbräu

 habt ihr Eure Mannschaft ein Lied erspart und uns sehr glücklich gemacht.

Das Tölzer Mühlfeldbräu können wir Euch allen herzlichst empfehlen. Hoffentlich startet die Saison im Januar wieder. Ein paar Wochen später erwartet uns die Brauerei zum Heimspieltag der VSG in Wolfratshausen.